Verhalten im Dojo

  • Respektiere das Dojo als Deinen Ort des Lernens und verbeuge Dich beim Betreten und Verlassen des Dojos.
  • Bei Beginn des Trainings sollst Du Dich voll auf das, was im Dojo geschieht, konzentrieren. Unterhaltungen sind zu unterlassen.
  • Auch während der Pausen sollen höchstens in leisem Ton Karateangelegenheiten besprochen werden.
  • Fragen während des Trainings sind immer an den Trainer zu richten.
  • Versuche alle Deine Techniken und Bewegungen mit dem nötigen Geist und Können auszuführen.
  • Diskutiere im Dojo nicht Dinge, die nicht zum Karate gehören.
  • Denke und handle gut. So wirst Du Dich schnell und voll entwickeln.
  • Du einen Rat oder Hilfe brauchst, sprich mit dem Dojoleiter oder einem Trainer darüber.
  • Es wird erwartet, daß sich der Karateka sauber hält. Schmutzige Füße und schlechte Ausdrücke sind nicht Teil des Karate.
  • Sei wirklich bescheiden, vermeide jegliches Angeben und helfe jedem, der schwächer ist als Du selbst – behandle ihn nicht mit Verachtung und schaue nicht auf ihn herab. Nutze Deine Stärke auf noble Art.
  • Kommst Du in eine bedrohliche Situation, schätze sie schnell ein und wende Gewalt nur an, wenn es weise ist in diesem Moment Gewalt anzuwenden.
  • Es ist die Pflicht aller Dojomitglieder, die unteren Kyu-Grade in die Dojoetikette einzuweisen.
  • Für alle Anweisungen und Taten des Trainers während des Trainings gibt es einen Grund. Jede Anweisung, die Du erhältst ist für Deine persönliche Entwicklung.

Trainiere regelmäßig

  • Es gibt Zeiten, da wirst Du erschöpft sein, Dich nicht wohl fühlen oder andere Probleme haben. Oder Du hast das Gefühl keine Fortschritte zu machen.
  • Das ist eine kritische Zeit – eine Zeit, in der es besonders wichtig ist, ins Dojo zu gehen und an Dir zu arbeiten.Hierfür nur zwei der wichtigsten Gründe:
    1. Dein Körper und Geist sollen fähig sein, einer Gefahr zu jeder Zeit zu begegnen – nicht nur wenn Du Dich danach fühlst.. Gefahr kommt meist zu ungelegener Zeit. Unabhängig davon ob Du Dich müde, krank, niedergeschlagen o. ä. fühlst. Durch unentwegtes Trainieren wird Wachsamkeit und Fähigkeit ein natürlicher Teil von Dir.
    2. Du wirst manchmal das Gefühl haben, dass Du im Karate nicht weiter kommst und alles die Anstrengung nicht wert sei.Wir alle gehen durch solche Stadien. Man braucht Courage, um diese harten Zeiten durchzustehen. Diejenigen, welche ungeachtet der Härten, mit denen sie manchmal konfrontiert werden, weitermachen, werden die Kraft und die Erkenntnis des Karate erlangen.

Sollten wir zufrieden mit uns selbst sein, hören wir auf in unserer Entwicklung fortzuschreiten. Fortschritt kommt zum Stillstand – Rückschritt setzt ein.