Qigong

Qigong ist ein aus China stammendes System zur Lebenspflege und dient zur Kultivierung der körperlichen und geistigen Funktionen des Menschen.

Das Wort Qigong setzt sich aus 2 Wörtern zusammen: Qi bedeutet soviel wie Energie, Lebenskraft, Odem. Gong bedeutet hier Arbeit oder Übung.Qigong besteht aus sanften, sehr langsam ausgeführten Bewegungen, aus meditativen Phasen der Stille, in denen nur das Atmen beobachtet wird, und aus der aktiven Lenkung des Atems auf bestimmte Körperpunkte und Körperzonen hin.

Qigong, als eine Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin, bietet sehr vielfältige Übungen. Sie setzen sich aus ruhigen Körper-, Atemübungen, Autosuggestionen aber auch aus Meditationen zusammen. Wichtig bei den Übungen ist insbesondere, dass man sie immer voller Aufmerksamkeit und Präsenz ausführt. Die Imagination als Voraussetzung der Autosuggestion spielt eine wesentlicher Rolle. Man versucht während der Übungen, Störungen und Blockaden im Körper aufzulösen, und das gestaute oder geschwächte Qi (vitale Lebensenergie) wieder zum Fließen zu bringen. In erster Linie wird Qigong in der Prävention eingesetzt, aber Andrea Tonnauch bei speziellen Krankheitsbildern, wie z.B. bei Rheuma, Gelenks- und Autoimmunerkrankungen, hoher oder zu niedriger Blutdruck, aber auch bei Krebs und anderen schweren Krankheiten. Ziel der Übungen ist es, Körper und Seele in Einklang zu bringen und die gestörte Harmonie wieder herzustellen.

Qigong ist leicht zu erlernen, einfach auszuführen und dennoch sehr wirksam. Es erfordert keine körperliche Kraftanstrengung, sondern eher eine geistige Disziplin, wie z.B. Geduld. Es ist allerdings wichtig, Qigong ganz korrekt zu erlernen und auszuführen.

Wir erlernen gemeinsam einfache Übungen im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen, die unsere Lebensqualität verbessern.